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01
2007
Wie ich eben lesen muss, hat die Verlagsgruppe Holtzbrinck zu der auch Handelsblatt und die Zeit gehören, heute 100% Anteile am bekannten Studentennetzwerk StudiVZ erworben. Dabei soll sich die Gruppe laut Spiegel online mit ihrem Angebot von 100 Millionen Euro gegen mindestens einen Konkurrenten durchgesetzt haben. Angeblich soll sich der Springer-Verlag in letzter Minute mit einem Angebot über 120 Millionen Euro nicht durchgesetzt haben. Damit reiht sich Holtzbrinck, die bereits vorher zu Kapitalgebern von StudiVZ gehörten, neben Google (1,35 Mrd $ für Youtube) oder der Rupert Murdoch News Corp (580 Mill. $ für MySpace.com) in die Reihe der Web2.0-Großinvestoren ein. Dabei scheinen die letzten Vorwürfe gegen das StudiVZ wegen Datenschutzlücken bzw. angeblichen Abkupferns beim US-Konkurrenten Facebook.com keine Rolle gespielt haben.
Laut Spiegel soll sich die Investition vorwiegend mit Werbung refinanzieren, allerdings liest man im Blog des Social-Networking-Dienstes, dass keine persönlichen Daten der Nutzer weitergegeben werden sollen; auch nicht innerhalb der Holtzbrinck-Gruppe. In Anbetracht dessen, dass gerade diese Nutzerinformationen aber für potentielle Werber und deren personalisierte Werbung äussert interessant sind, bleibt abzuwarten, inwiefern das StudiVZ an dieser Erklärung festhalten wird.
- Offizielle Information an die Nutzer im StudiVZ-Blog
- Artikel im SpiegelArchiv zum Thema StudiVZ
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Kategorien : Techtalk
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01
2007
Erstmal ein frohes neues Jahr von mir! Neues Jahr, neuer Blog. Herrlich. Und gleich muss ich mich wieder aufregen. Ich gehöre zu den Menschen in Deutschland, die ohne schlechtes Gewissen mit keinerlei guten Vorsätzen in das neue Jahr gestartet sind. Nennen sie mich arrogant, aber ich habs schlicht nicht nötig
Anders die Menschen, von denen ich nun erzählen möchte. Ich war über Weihnachten und Silvester im tiefen Süden der Bundesrepublik unterwegs und verbrachte die 2. Hälfte des jährlichen Fressgelages im Schwarzwald und das Fest der verschreckten Vögel und dreckigen Straßen in Frankreich.
Und genau von dort mache ich mich am Neujahrstag auf den Weg in die wahrscheinlich schönste Stadt der BRD- Wiesbaden. Gut gelaunt sitze ich im Zug. Und wenn ich eins nun weiß ist es, dass Zug fahren keinen Spaß macht. Zumindest so lange nicht, wie man als Student auf den Nahverkehr und tolle Erfindungen wie Regionalbahnen, Regionalexpresse und S-Bahnen angewiesen ist. Aber: Man nimmt es hin. Traurig sind die Menschen, die einem dort begegnen. Das erste teta a tete (sorry, ich finde die accents gerade nicht auf meiner Tastatur) war mit den 2 Jungs, die sich in Karlsruhe neben mich auf die andere Seite des Durchgangs in meinem 2. Klasse Diesellok-Triebwagen setzten.
Da sitzt man seelenruhig auf seinem Platz und genießt bei 32° die Fahrt (die Heizungsregelung funktionierte nicht) und was passiert? 2 Jungs, die aussehen wie eine Mischung aus Tarkan und Seeed, streiten sich darüber, wie man das Wort Tarif schreibt. Ob mit 2 F oder nur mit einem. Sowas macht mich immer rasend. Rasend wütend. Hinter mir sitzt ein Fahrgast, der ein Meterbrett für Bier dabei hat. Am liebsten möchte ich dort das Wort Tarif draufgeschrieben und es den Jungs um die Ohren hauen. Wo soll es nur mit uns hingehen? Solche Menschen sollten Vorsätze haben! Nämlich ihre Dummheit und Unbildung zu bekämpfen oder mich zumindest damit in Ruhe zu lassen. Das Wort Vorsatz würden sie aber wahrscheinlich mit F schreiben. Forsatz. Sieht auf jeden Fall mal lustig aus. Vielleicht unterschätze ich Menschen wie meine 2 Jungs aber auch. Fieleichd sinnt sih ia einvach nurr greatif imm Ummgank mid derr doidschen Sprache?
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Kategorien : null-8-fuffzehn